Fusionen und Unternehmensübernahmen sind vielfach die einzig verbliebenen Wege zu weiterem Wachstum.

Der Bereich Markenarchitektur und die Eingliederung von Unternehmensteilen in eine Corporate Structure werden häufig nachrangig (sowohl inhaltlich als auch kalendarisch) behandelt.

Hinter dieser Zurückhaltung steckt in der Regel die Unsicherheit gegenüber den Folgen allzu drastischer Einschnitte in gelernte Unternehnens- und Markenwerte der übernommenen Unternehmen oder Produktbereiche.

Nicht selten werden frühere Wettbewerber übernommen, so dass nicht immer klar ist, wie Kunden auf Übernahmen reagieren: Empfinden sie die neue Größe als willkommen oder erscheint Ihnen diese neue Größe als bedrohlich? Die Folgen dieser zögerlichen Herangehensweise an eine neu zu konzipierende „Fusionsidentität“ können vielschichtig sein.

Corporate Identity: steering

Zum einen kann in Marktkreisen der Eindruck entstehen, die Übernahme sei sinnvoll, jedoch nicht „bis zu Ende gedacht“ also ungeplant, erfolgt. Zum anderen bleiben Synergiepotentiale ungenutzt, da der Bereich Kommunikation ungesteuert und unabgestimmt „weiter“ funktioniert. Mögliche Fusionsvorteile werden so nicht genutzt.

Daher kann eigentlich eine  Fusionsstrategie unter Corporate Identity Aspekten nicht früh genug durchdacht werden.

So arbeiten die Corporate Identity Berater im Bereich Fusionen und Change

  • Analyse des Status Quo (Images und Identities der übernehmenden Unternehmensmarke und der übernommenen Unternehmen)
  • Entwicklung von Optimierungsmöglichkeiten je nach gewählter Zielsetzung (Stärkung der Holding, der einzelnen Dachmarken, Autonomisierung von Unternehmensteilen etc.) sowohl inhaltlich als auch – daraus folgend – formal.
  • Entwicklung von Brand Guidelines, Fixierung von Kompetenzen und Aufgabenzuweisung
  • Entwicklung von Datenbank-Systemen mit ständig aktualisierten Corporate Elementen inkl. Corporate Wording Themes
  • Umsetzung bzw. Umsetzungsunterstützung oder -überwachung